Kunst-, Medien- und Forschungswerkstatt

Module zur Projekterweiterung

Die Theaterwerkstatt ist das Basismodul für die Projektarbeit. Dieses kann durch zwei Module ergänzt werden, um weitere Klassen oder größere Gruppen in den aktiven Prozess einzubinden. Ausserdem können damit SchülerInnen angesprochen werden, die nicht gerne auf der Bühne stehen.

Die Kunstwerkstatt unter der Leitung von Eva Lerch

Wie in der Theaterwerkstatt begeben wir uns auch in der Kunstwerkstatt zunächst auf eine Ideensuche und versuchen Schwerpunkte herauszuarbeiten, mit der sich die Gruppe auseinandersetzen möchte. Wir starten eine visuelle Entdeckungsreise: Wo lassen sich zu den von uns zu Beginn earbeiteten Fragestellungen zum Thema Klima sichtbare Spuren im persönlichen Umfeld, in der Schule oder in den Medien finden? Egal ob Alltagsobjekte,Texte, Bilder, Fotografien oder eine Beobachtung – alles, was für die jungen Menschen eine persönliche Relevanz hat und ihnen einen Zugang zu dem Thema ermöglicht, ist als Ausgangsmaterial geeignet.
Der Recherche folgt die Auseinandersetzung mit dem gesammelten Material. Hier beginnt die heiße Phase des künstlerischen Prozesses. Der Prozess ist ergebnisoffen: Wir lassen das Material sprechen. Welche künstlerischen Mittel die Beteiligten wählen, um das Material oder eine Idee in eine neue ästhetische Form zu überführen, hängt von ihren Möglichkeiten und Vorlieben ab. Gemeinsam suchen wir einen Weg. Das Malen und Zeichnen eigener Motive zum Beispiel ist ebenso denkbar wie die Bearbeitung (Verfremdung) von bereits vorhandenen Bildern oder Fotografien sowie das Zusammenfügen von unterschiedlichen Materialien zu einem neuen Ganzen.
In der Abschlussveranstaltung präsentieren die „Künstler“ die Ergebnisse ihrer bildnerischen Auseinandersetzung mit dem Projektthema ähnlich wie die „Schauspieler“ den Besucher_innen in einer Bühnenperformance.

Abschlusspräsentation mit den Stufen 6 und 7

Die Medien- und Forschungswerkstatt

In der Medien- und Forschungswerkstatt nähern sich die Teilnehmer_innen als „Reporter“ und „Forscher“ dem Thema. Nach der gemeinsamen Sammlung von Aspekten, die für die Beteiligten im Zusammenhang mit „Klima und Umwelt“ wichtig sind, werden die „Reporter“ und „Forscher“ auf eine Recherchetour geschickt.
Die „Forscher“ nehmen zum Beispiel die Berichterstattung im Internet unter die Lupe oder führen eine Werbeanalyse (Internet/TV) in Sachen „Klimaschutz“ durch. Auch wäre denkbar, dass sie anhand von vorab entwickelten Fragebögen statistische Erhebungen in ihrem analogen Umfeld zum Thema erstellen oder ein Glossar zur „Klimarettung“ entwickeln.
Die „Reporter“ ihrerseits versuchen mit publizistischen Mitteln (Reportage/Interview/Handyfilm), den Stand der Dinge im analogen und/oder digitalen Bereich einzufangen. Ihr Untersuchungsschwerpunkt kann sowohl in der jeweiligen Bildungseinrichtung und im privaten Umfeld als auch im öffentlichen Raum (Bürger/kommunale Institutionen) liegen.
In welchem Metier die Teilnehmer_innen sich ausprobieren wollen (Reporter oder Forscher), hängt von ihren persönlichen Wünschen ab. Sie werden in der Eingangsphase ebenso erkundet wie die Themenschwerpunkte (Welcher Bereich interessiert uns besonders?) der jeweiligen Gruppe.
Ebenso entscheidet die Gruppe im Verlaufe der Projektwoche, wie sie die Präsentation der Ergebnisse in der Abschlussveranstaltung gestaltet. Etwa, ob sie Audio- und Bildaufnahmen, Textbeiträge oder andere Darstellungsmöglichkeiten nutzen möchte.

Abschlusspräsentation mit einer kompletten Grundschule

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