2012 China Wuhan – Peking

Nach dem spannenden Auftakt in Peking im November 2011 konnten wir dieses Jahr im September unsere Projektarbeit in Wuhan fortsetzen. Kooperationspartner war die Fremdsprachenschule in Wuhan. Wuhan liegt in der Mitte Chinas am Zusammenfluss des Jangtsekiang und des Han-Flusses. 22 Schüler im Alter von 13-17 Jahren nahmen an dem Klimaworkshop teil.

Auch diese Kooperation wurde wieder vom Klimareferat der Deutschen Botschaft in Beijing (Peking) ermöglicht und mit organisiert. Hier geht es zum Bericht der Botschaft auf der offiziellen Internet Seite: „Kinder können Klima…“ in der Fremdsprachen Schule in Wuhan. Unser Dank gilt dem Team des Klimareferats und dem Auswärtigen Amt in Berlin, durch deren Engagement unsere Arbeit in diesem internationalen Rahmen erst möglich wird.

Die Schüler der Fremdsprachenschule Wuhan

Projekteindrücke aus Wuhan, September 2012

Die folgenden Kommentare stammen original und unbearbeitet von Schülerinnen und Schülern der Fremdsprachenschule Wuhan, nach der Teilnahme am Projekt „Kinder können Klima…“. Die Inhaltsangabe der von ihnen entwickelten und aufgeführten Geschichte befindet sich am Ende des Textes. Es ist allgemein üblich, dass sich chinesische Schüler westliche Namen geben und diese auch hier benutzt haben.

Diese Fragen dienten als Anregung:

  • Frage 1:    Glaubst Du das es sinnvoll ist das Thema Klimawandel als Theaterstück zu zeigen? – Warum?
  • Frage 2:    Glaubst Du das sich Schüler in deinem Alter ernsthaft für die Umwelt und das Klima interessieren? – Warum?
  • Frage3:    Würdest Du noch einmal an einem Theaterprojekt mitmachen? Egal zu welchem Thema.

 

Sofie: Liebe Stefanie und Kai,

es war ein schönes Erlebnis, dass wir zusammen ein Theaterstück zum Thema „Klimawandel“gemacht.

Ich finde dieses Theaterstück sehr sinnvoll .Zum Beispiel bei meinem Vater. Er hat  das Theaterstück gesehen. Danach habe ich beobachtet, dass er weniger Autos fährt.

Er findet die Szene , dass die Leute aus 2112 “ wir sind die Kinder der Kindern eurer Kindern „sagen, sehr traurig ist. Er hofft ,dass es nie passieren wird.

Unsere Mitschüler haben gehört, dass wir ein Theaterstück gemacht haben. Sie interessieren sich dafür. Aber  sie achten nicht auf den Inhalt, das finde ich schade. Für die Jugendlichen ist Klimawandel  ein zu weiteres und  zu großes Thema. Vielleicht können wir in der Klasse noch einmal  ein Theaterstück  darüber   machen. Dann machen sie vielleicht mehr Gedanken.

Natürlich will ich noch einmal  ein Theaterstück  mitmachen. Diesmal war sehr interessant . Aber ich möchte über die Themen „Märchen“ oder “ Wunderland“ machen. Das finde ich wirklich toll.

Es freut mich ,dass ihr mit uns zusammen das Theaterstück gemacht habt.

 

Odelia: Liebe Stefanie und lieber Kai,

hallo, ich bin Odelia, haben Sie mich nicht vergessen? Aha, Wir alle vermissen immer Euch.

Über Ihre Frage finde ich zuerst, dass diese Aktion Wert hat. Umwelt ist jetzt ein großes Problem für die Menschen. Durch dieses Theaterstück können mehre Leute wissen, dass Umwelt für uns sehr sehr wichtig ist. Das Theaterstück ist interessanter als andere Weise. Nachdem die Zuschauer zugeguckt haben, machen sie vielleicht viele Gedanken über den Klimawandel und die Umweltschutz. Das glaube ich.

Viele unserer gleichalterigen Menschen haben unseren Theaterstück angeschaut. Sie sind unsere Mitschüler und Mitschülerinnen. Vielleicht sind nicht alle unsere gleichalterige Menschen dass sie Umwelt verfolgt. Aber es gibt auch viele Leute, dass sie ihm Aufmerksamkeit schenken. Wir lernen viele Kenntnisse über die Erde und die Umwelt, und wünschen auch, dass unsere Erde alles in Ordnung ist.

Das Theaterstück ist eine gute Weise, dadurch kann man einfach erfahren, was wir jetzt machen sollen. Deshalb wenn es noch Chance fǖr uns gäbe, ein Theaterstück über Klimawandel oder Umweltschutz zu spielen, werde ich noch einmal spielen. Am Anfang habe ich gesagt, dass diese Aktion sehr sinnvoll ist.

Zum Schluss wünsche ich Ihnen immer alles Gute.

 

Lucas: Sehr geehrter Kai,

es freut mich sehr, dass ich ein Theaterstück mit Ihnen zeigen kann. Für mich ist das sehr sinnvoll. Denn ich kann dadurch mein Deutsch verbessern. Außerdem kann ich mehr auf Klima und Umwelt achten. Das ist wichtig für unsere Welt. Aber in China interessieren die Schüler sich nicht sehr für dieses Thema, obwohl alle wissen, dass wir die Umwelt schützen müssen.

Wenn es möglich wäre, werde ich noch einmal an einem Theaterstück mitmachen. Das macht viel Spaß.

 

Fiona: 1.Ich meine,dieser Theater nicht so viel Wert hat,denn es gibt keine faktische Sachen.Der sieht genau so wie Faltblätter aus,über die wir damals während der Vorbereitung unterhalten haben.Das heißt,alle wissen,Umwelt zu schützen,aber Einige machen noch nichts,was sie schon gewusst hat. Außerdem habe ich ein Problem und glaube, dass die Zuschauer unserer Schule solche Situationen bestimmt wissen und die meisten können auch etwas für den Umweltschutz tun,aber andere Menschen? Sie haben unseren Theater doch nicht gesehen! Dann hat dieser Theater Wert?

Jedoch bin ich dafür, an dem Theater teilzunehmen,denn das macht unsere Kenntnisse beim Umweltschutz und unsere Fähigkeit beim Deutsch besser. Also, ich bin mit dem Theater sehr zufrieden.

2.Ich glaube,dass sie auch auf den Umwelt und das Klima aufpassen. In der Klasse haben wir jeden Tag eine Zeitung, davon können wir die Situation der Welt erfahren. Noch dazu surfen wir mit dem Handy im Internet, um Nachrichten anzusehen. Darum habe ich solche Meinungen.

3.Eigentlich mag ich Theater zu spielen. Aber ich habe nicht so viele Zeit und bin nicht professionell. Oft werde ich rot, dann kann ich einige übertriebene Handlungen nicht machen, obwohl ich mich dafür interessiere.

 

Even: Liebe Kai und Stefanie,
hallo! Ich bin Even. Ich glaube, dass es sehr sinnvoll ist, das Thema Klimawandel als Theaterstück zu zeigen. Es ist eine gute Idee zu zeigen, wie Umweltschutz wichtig ist. Und man kann auch viele Kenntnisse über Umwelt von dem Theaterstück lernen. Die Schüler und Schülerinnen in unsere Alter ernsthaft für die Umwelt, weil die Luft in unsere Welt immer schlecht wird und die Leute jetzt schmutzige Luft atmen. Wir brauchen frische Luft und grüne Innenstadt. Jugendliche interessieren auch über das Klima, sie machen jetzt irgendwo Öffentlichkeitsarbeit, wie man den Umweltschutz besser machen kann. Z.B pflanzen mehre Bäume in unsere Schule, benutzen Sonnenenergie, werfen nicht Batterie, sondern sammeln sie usw. Alle sollen zusammen Umweltschutz besser machen, für uns, für unsere Erde. Und ich würde noch einmal an einen Theaterprojekt mitmachen. Da wir mehr Deutsch aussprechen und mehr Kenntnisse kennenlernen können.
Das war eine wirkliche interessante Erfahrung für uns. Danke, Kai und Stefanie.


Johanna: Ich glaube, dass es sinnvoll ist das Thema Klima wandeln als Theaterstück zu zeigen.Weil ich finde, dass viele von uns vor diesem Theaterstück niemals auf den Umwelt achten. Aber jetzt schützen die meisten von uns die Umwelt. Und in unsere Welt gibt es auch viele Menschen, die nur Umweltschutz wissen, aber machen sie oft keine Sachen für die Umwelt.Diese Theaterstück kann man lehren, was Umweltschutz ist, und wenn man die Umwelt nicht schützt, was wird passieren.Es ist sehr interessant.
In der Projekt passen wir gut zusammen.Wir haben viel von diesem Theaterstück gelernt und wir halfen einander und machen immer etwas für die andere Leute.Ich glaube,dass immer etwas für die anderen Leute machen ist die wichtigste Sache für eine Gruppe.
Ich interessiere mich für diesen Theaterstück sehr.Aber nur wenige Schüler von den Schülern in meinem Alter interessieren sich für die Umwelt und das Klima.Ich finde das wirklich schade ist.heute in China ist der Leistungsdruck sehr schwer.
Die meisten Eltern denken immer, dass die Leistung am wichtigsten ist. Auch finden die Eltern, dass der Umweltschutz immer sehr viel Zeit braucht, aber die Kinder mehr Zeit für lernen brauchen müssen. Ich bin dagegen. Denn ich glaube, dass in unsere Leben viele Sachen wichtiger als Leistung gibt. Die Leistung ist nicht alles!
Natürlich würde ich noch einmal an einen Theaterprojekt mitmachen
weil ich von diesem Umweltprojekt Fröhlichkeit bekommen habe.Ein Theaterprojekt ist manchmal interessant .Es ist echt toll.
Und zum letzt werde ich mich bei Theater-Mimose bedanken.Vielen Dank für diesen super Theaterstück!

 

Millington: Ich findedass es sehr sinnvoll ist. Weil dieser Projekt unseres Leben kontakten. Für unsere Umwelt. Jetzt wird unsere Erde schlecht. Weil Mann viel CO2 und viele schlechte Batterie zeugen. Deshalb ist das Normalnull mehr höher als früher. Die Menschen sollen diese Fragen ernst nehmen. Besonders für die Jugendlichen. So. dass, diese Projekt für uns ist.. Für mich, die Aufführung ist nicht so wichtig, aber der Ablauf ist für mich wichtiger als Aufführung.Wir verbringen viele Zeit für diese Umweltprojekt. Zum Beispiel: Unsere Freizeit auffuhren dieses Theaterstück. Wir machen diese Theaterstück. Weil wir Meinung denken und diskutieren. Kai und Stefanie nur korrigieren unsere Theaterstück. So, sehr sinnvoll ist.
Ich sage ehrlich, dass die Schüler sich in unsere alter für die Umwelt und das Klima nicht interessieren. Weil diese Fragen sehr viel sagen, aber die Menschen nicht machen. Aber diese Projekt lassen uns, dass diese Fragen ernst nehmen und machen.
Ich werde noch einmal an einen Theaterprojekt mitmachen. Weil es sehr sinnvoll ist. Und wir können Umgangssprache treiben.

 

Diese Geschichte wurde am Sonntag Abend den 9. September 2012 im Theatersaal der Fremdsprachenschule Wuhan vor Schülern und Eltern aufgeführt.

Die Evakuierung der Zukunft

Die Welt im Jahre 2012. Jugendliche laufen durch die Straßen und verteilen Flugblätter. Darauf fordern sie die Menschen auf ihr Leben zu ändern, um die Umwelt zu retten. Die Menschen sollen achtsam mit den Ressourcen umgehen, Müll vermeiden und saubere Energien nutzen.

Doch die meisten Passanten nicken nur, stimmen den jungen Menschen zu und werfen die Flugblätter dann doch unbeachtet hinter sich.

Ein Zeitsprung; Die Welt im Jahre 2112.

Alle Menschen können nur noch in Gebäuden leben, da die gesamte Umwelt auf dem Planeten unbewohnbar geworden ist. Die Wissenschaftler suchen einen neuen Planeten, um die Menschheit eventuell evakuieren zu können. Statt dessen erfinden sie eine Zeitmaschine und beschließen in das Jahr 2012 zu reisen, weil es sich in dieser Zeit noch leben lässt.

Die Bevölkerung aus dem Jahre 2012 ist darüber nicht sehr glücklich. Auf einmal wollen wildfremde Menschen mit in ihren Wohnungen wohnen, sie essen ihr Essen, trinken ihr Wasser und verstopfen die Verkehrswege. Es kommt zu einem großen Streit zwischen den Menschen aus der Zukunft und aus der Gegenwart.

Die Menschen aus der Zukunft sagen, dass die Menschen aus dem Jahre 2012 doch schuld daran tragen. Sie hätten schließlich nichts getan, um den Untergang der Welt verhindern und das obwohl sie doch alle dafür nötige Technik schon erfunden hatten.

Die Menschen der Gegenwart stellen sich stur. „Was hätten wir denn tun sollen?!“

Als dann aber jemand aus der Zukunft alle Anwesenden daran erinnert das sie die Kinder, der Kinder, ihrer Kinder sind, erkennen alle ihre gegenseitige Abhängigkeit und sinken denkend und betrübt zu Boden.

Am Ende stehen sie wieder auf und bitten alle Menschen darum sofort zu handeln. Jetzt! „Es ist wichtig!“

 

Workshop in Peking

Von Wuhan sind wir nach Peking geflogen, um dort einen kurzen Workshop mit 7 Studenten vom Goethe Institut und 14 Schülern der Deutschen Botschaftsschule durch zu führen.

Die Teilnehmer vom Workshop in Peking

Die Teilnehmer vom Workshop in Peking

Der Schwerpunkt bei diesem Workshop lag bei den verschiedenen Improvisations- techniken, mittels derer wir Geschichten aus unserer Fantasie auf die Bühne bringen können. Da wir im allgemeinen auf aufwendige Bühnenbilder und Kostüme verzichten, muss der Darsteller andere Formen finden, damit die erwünschten Bilder in den Köpfen entstehen können.

Im Vordergrund stand auch hier die Beziehung zu unserem Klima und dessen Veränderung durch unser Handeln. Besonders gefreut hat uns die Teilnahme von ein „paar alten Hasen“, die bereits im November 2011 mit uns zusammen gearbeitet haben und so ihre künstlerische und thematische Auseinandersetzung in Bezug auf das Thema vertiefen konnten.

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